Freitag, 26. Dezember 2008

Lyrik und Sex

In Perlentaucher habe ich einen lesenswerten Aufsatz von Felix Philipp Ingold gefunden zum Thema "Sex in der Gegenwartslyrik". Völlig anachronistische Texte schreiben die Dichter dieser Zeit angeblich, die drei (vor allem vom Herausgeber) hochgejubelten Erotik-Ausgaben der Zeitschrift "Das Gedicht" enthalten nach Ingold erotische Dichtung, die "mehrheitlich auch vor dreißig, vierzig Jahren (hätte) geschrieben worden sein können". Pornografie beispielsweise, etwa im "virtuellen Raum möglicher Welten" komme gar nicht vor, die Liebeslyrik eines Walter Helmut Fritz nennt er "konsensfähig sublimierte Hocherotik."

Mehr hier (ich bitte um reichlich Kommentare!):

Ratlos: Deutsche Lyrik in der sexuellen Kampfzone

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