Mittwoch, 21. Januar 2009

Elizabeth Alexanders Gedicht für Barack Obama

Es ist schon merkwürdig, nun so oft den Namen "Elisabeth Alexander" zu lesen. Die alte Dame hätte sich wahrscheinlich amüsiert. Und - wie ich sie kannte - sofort versucht, mit ihrer Namensvetterin Kontakt aufzunehmen. Wahrscheinlich hätte sie ihr sogar einen Stapel Bücher geschickt. Elisabeth hatte wahrhaft keinen großen Erfolg mehr in den letzten zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren ihres Daseins und musste auch noch den Tod ihres Sohnes verkraften, der sie gepflegt hatte.
Theo Breuer sandte mir übrigens einen Link zum Text der amerikanischen Elizabeth Alexander anläßlich der Amtseinführung von Barack Obama gestern.
Hier gehts zum Text!

In der WAZ wird das Gedicht in deutscher Übersetzung vorgestellt. Inklusive Leserkommentare.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - Übersetzung

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Deutschland

Deutschland, du hast verloren.
In meinen Augen kann ich deine Heuchlerei nicht mehr ertragen
Mit Lügen und Arroganz hast du diesen Tiefstand erlangt
Du handelst rassistisch, doch bei dir wird es als Rationalität verkannt.
Deine Presse zensiert durch die Herzen der Schreiber. Dessen Brot du isst, dessen Lied du singst.
Deine Menschen nutzt du in größenstrategischem Wahn aus, sie stehen unter Dauerstress und viele brechen davon zusammen. Traurig sind deine Führer und Menschen.
Unglück und Angst verbreitet im ganzen Land, nur gemeinsam sind sie stark, alleine ganz schwach,
der deutsche Mensch wird von dir verstümmelt.
In deiner Klassengesellschaft, die du ablehnst obwohl du sie kennst und nutzt. Sollte eine Ständegesellschaft nicht bestehen, musst du die Köpfe der Menschen verdrehen, damit sie diese nicht sehen.
In deinen Köpfen ist der Ausländer der Arbeitermensch, er soll sich einordnen, unterordnen und du sollst dich überordnen nur um jemanden zu haben auf den du runterschauen kannst, um die Sinnlosigkeit deines eigenen Lebensstils mit Vorbildlichkeit zu rechtfertigen.
So gehörst du zur ersten Welt und die anderen zur dritten. Aber in meinen Augen ist dein Glückspegel dritte Welt und die der anderen erste.
Lauter Kleingeister werden von dir produziert, die großen Geister sollen über die kleinen regieren, also sollen die kleinen klein erzogen werden.
Von Geburt bis zum Sterben, beschreibt dies das Deutsche werden.