Mittwoch, 22. April 2009

Enteignung der Autoren durch Google

Was mich verwundert, dass in keinem der relevanten Lyrik-Internet-Magazine das Thema "Google" thematisiert wird. Ich gebe zu, die Thematik ist rechtlich schwierig. Aber wie sollen wir Autoren künftig Geld verdienen, wenn unsere Texte frei zugänglich sind?

Kurze Informationen zum "Heidelberger Appell" beim SWR gestern in der Tagesschau

Am 27. April findet hierzu eine Informationsveranstaltung im Literaturhaus München statt.
Infos bei Ver.di

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) informiert auf seiner Website über das Urheberrecht im Allgemeinen und
zum Thema Google im Besonderen.

Bei Heise findet sich ein höchst lesenswertes Interview mit dem großartigen Urheberrechtsfachmann Wolfgang Schimmel, Justiziar von Ver.di.

Über den VS kann man denken, was man will. Einige Landesverbände scheinen in der Dauerkrise zu stecken. Fest steht, dass es ohne einen starken VS um die Rechte der Autoren in Deutschland sehr viel schlechter bestellt wäre. Ich kann nur jeden Autor auffordern, dem VS beizutreten, und das nicht nur, weil ich im Landesvorstand Baden-Württemberg bin, sondern, weil ich davon überzeugt bin, dass wir eine möglichst starke Lobby brauchen. Siehe Google.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ein austausch?

Anonym hat gesagt…

Der Autor von Der Raubkopierer hat wohl etwas übertrieben bei der Lösung dieser Probleme.
www.DerRaubkopierer.de