Mittwoch, 27. Mai 2009

Edition Urs Engeler gibt auf

Es ist die Katastrophenmeldung für Lyrik in Deutschland schlechthin: Die Edition Urs Engeler gibt auf. Ein leider lesenswerter Artikel von Tobias Lehmkuhl in der Süddeutschen Zeitung "Viel gepriesen und kaum verkauft."
Da hat auch der Landespreis nichts mehr geholfen (siehe hier)
Wir Lyriker müssen nun ernsthaft überlegen, wie es weitergehen kann. Die Chancen, auch für renommierte Lyriker, einen Verlag zu finden, werden immer geringer.

Kommentare:

Andrew Shields hat gesagt…

Da bin ich fast in Tränen ausgebrochen ...

Andrew Shields hat gesagt…

Bitte melden Sie, dass Herr Engeler noch nicht ganz aufgegeben hat. Er hat eine Meldung auf engeler.de veröffentlicht.

Vielleicht könnte man für ihn sowas starten, wie Salt Publishing in England auch angefangen hat: Ihr "Just One Book" Kampagne hat eine Menge Aufmerksamkeit bekommen, und viele Bücher sind bestellt worden.

Mehr Infos dazu hier:

http://saltpublishing.com/blogs/confidential.php?itemid=652