Dienstag, 16. Juni 2009

Honorare für Lesungen

Schriftsteller und Honorare - in Deutschland ein leidiges Thema. Ich kenne renommierte Autoren, die gelegentlich und nicht nur für wohltätige Zwecke ohne Honorar auftreten oder sich mit ein paar Euro abspeisen lassen. Dass es auch anders geht - außerhalb von Deutschland - dokumentiert eine Kollegin in ihrem Blog. Bitte weitersagen!!

1 Kommentar:

PvC hat gesagt…

Hallo, hier ist die Kollegin von nebenan. Danke fürs Weitersagen. Aber auch wenn ich im Ausland lebe, arbeite ich im deutschsprachigen Raum. Es geht wirklich!

Ich weiß natürlich auch von unterbezahlten Kollegen (und bekomme selbst immer wieder seltsame Angebote). Denke aber, es gibt immer Auswege. Kollegen, die im Ausnahmefall (!) umsonst lesen, lassen sich z.B. dafür eine Spendenquittung geben. Sonst spricht sich auch in Veranstalterkreisen schnell herum, wer ein "Billigheimer" ist.

Besitzergeführte Buchhandlungen haben oft wirklich keinen Etat übrig. Dann gibt es andere Möglichkeiten: Geldgebende Partner finden, manchmal springt der Verlag ein, Eintrittspreise durch ein nettes Extra rechtfertigen, Büchergutschein...

Und nicht zuletzt wegen der Honorarsituation tendieren mehr und mehr Autoren, die davon leben müssen, zum "Event" - außerhalb von Buchhandlungen.

Grüße über den Rhein!