Mittwoch, 26. August 2009

Zum 80. Geburtstag von Walter Helmut Fritz (II)

Im Poetenladen hat Theo Breuer eines seiner höchst lesenswerten, weil subjektiven und doch informativen Porträts über WHF veröffentlicht.
Einfühlsam und kenntnisreich auch Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Literaturprofessor aus Karlsruhe und Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft in "Die Welt"
Uwe Pörksen schreibt in der ""Badischen Zeitung" unter anderem: "Verschlüsselt ist nicht die Sprache, sondern die Wirklichkeit, auf die gedeutet wird." Diese Tatsache grenzt Fritz und alle Autoren, die Theo Breuer in seinem Poetenladen-Aufsatz genannt hat, von den Lyrikern ab, die Benn einmal "Neutöner" nannte.
Auch Wulf Segebrecht lobt Walter Helmut Fritz' Lebenswerk, und zwar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er kritisiert jedoch Herausgeber Matthias Kußmann, das Fehlen verstreuter Gedichte, journalistischer Arbeiten und der Übersetzungen, ohne jedoch nach den Hintergründen zu fragen. Es könnte ja sein, dass nicht der Herausgeber, sondern die ökonomischen Vorgaben des Verlags dafür verantwortlich sind.
Im Deutschlandfunk kamen sowohl Fritz selbst als auch sein Herausgeber Matthias Kußmann zu Wort. In der im Netz transkribierten Sendung wird insbesondere auch die Einzigartigkeit von Fritz' kurzen Romanen hervorgehoben. Die auch schon in der FAZ laut gewordene Kritik an der Qualität der Werkausgabe übt auch die Autorin der Sendung, Angela Gutzeit, lastet sie jedoch dem Verlag an.
Heute Abend wird in SWR 2 Jürgen P. Wallmann die kürzlich erschiene Gesamtausgabe von Fritz vorstellen (Infos hier).
Mein Beitrag für die "Badischen Neuesten Nachrichten" habe ich hier gebloggt.
Über meine persönlichen Begegnungen mit Walter Helmut Fritz habe ich an anderer Stelle geschrieben.

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