Dienstag, 29. September 2009

SWR Bestenliste Oktober

Das allmonatliche Ärgernis, die SWR-Bestenliste, weist wieder keinen Gedichtband auf. Und natürlich finden sich dort nur Bücher aus Großverlagen. Eigentlich wäre es an der Zeit, eine alternative Bestenliste zu gründen, welche die ursprünglichen Intentionen von Jürgen Lodemann wieder aufnimmt. Besser noch eine Bestenliste für Gedichte. Wenn würde ich in die Jury nehmen? Theo Breuer. Punkt. Dann Axel Kutsch, Christoph Buchwald, Andreas Heidtmann, Michael Gratz, Frank Milautzcki und Julietta Fix, Ron Winkler und Walle Sayer. Das wäre doch mal eine Diskussion wert, odr?
Hier geht es zur jeweils aktuellen Bestenliste des SWR

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

wieso nicht bert papenfuß, ulf stolterfoht oder christian uetz in die jury? wieso immer nur ihre provinziellen neonaturlyriker, die in ihren gedichten noch nicht einmal sagen können, dass die schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht und die reallöhne sinken? was ist das für ein arroganter ton, den ich immer aus baden württemberg höre? wählen sie etwa die kriegspartei um den neonazi oettinger, herr kehle? ihre selbstgerechte art reicht mir langsam.

Matthias Kehle hat gesagt…

Endlich pinkelt mich mal jemand an. Nur weshalb anonym? Ein bisschen feige ist das schon. Und was ich als alter Gewerkschafter bisher politisch geleistet habe (vom VS ganz zu schweigen), das sollten Sie vielleicht vorher recherchieren. Meine Großmutter hat gelegentlich gesagt: "Riech' Du erstmal dort hin, wo ich schon hingemacht habe."
Und wenn die drei genannten Herren nachweisen können, dass sie nur halb soviel Gegenwartslyrik zur Kenntnis nehmen wie die von mir Genannten, warum sollten sie dann nicht in eine solche, vorerst hypothetische Jury.

Matthias Kehle hat gesagt…

mein Statistikprogramm sagt übrigens, dass der anonyme Kommentator aus Berlin stammt. Was es mir noch verrät, verrate ich nicht...

gegenanonym hat gesagt…

"Ein bisschen feige ist das schon." Nein, Matthias, es ist EXTREM FEIGE. Über Unbedarftheit wiederum lässt sich streiten; diese Arroganzlanze soll aber über den in doppelten Sinn gestrigen Arroganzkommentaristen hier nicht gebrochen werden.