Donnerstag, 5. November 2009

Neue Literaturzeitschrift - Randnummer

Manchmal zweifle ich als Literaturvermittler, ob mein Instinkt als "Talentscout" immer funktioniert. Wenn ich mir einbilde, ein Talent entdeckt zu haben, versuche ich es mit aller Gewalt zu fördern. Ich bin Triebtäter: Wenn ich ein gutes Buch lese, sollen es alle lesen. Um so diebischer freut es mich, dass in der letzten Zeit etwa Kathrin Seglitz ihren Debut-Roman bei Weissbooks unterbringen konnte. Es ist über zehn Jahre her, als wir einen Auszug des Romans in unserer kleinen Karlsruher Fragmente-Reihe präsentierten, in der etwa auch Ulrich Koch debutierte. Und in der neuen Literaturzeitschrift "randnummer" finde ich Texte von Claudia Gabler und Klaus F. Schneider, zwei meiner Favoriten. Der allseits präsente Ron Winkler darf in der "Randnummer" natürlich nicht fehlen, wahre Entdeckungen sind die Gedichte von Jan Skudlarek und Richard Duraj, beide Mitte der 80er-Jahre geboren. "Randnummer" ist übrigens eine reine Lyrikzeitschrift. Jedenfalls die erste Nummer. Die Redaktion besteht übrigens aus Philipp Günzel, Myriam Keil und Simone Kornappel. Wie schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die das "Wagnis Literaturzeitschrift" eingehen. Viel Glück und viel Erfolg!!
Nähere Infos auf der lesens- und hörenswerten Website der Randnummer.

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