Samstag, 9. Januar 2010

Postscriptum Irseer Pegasus

Gelegentlich muss ich halt nörgeln, doch Rainer Wochele machte mich darauf aufmerksam, dass ein Teil der Fördergelder beim Irseer Pegasus nur deshalb fließen können, weil die teilnehmenden Autoren - ähnlich wie bei den Seminaren des Förderkreises deutscher Schriftsteller in BaWü - die Spesen zum Teil selbst tragen. So funktioniert staatliche Förderung halt. Ich grummle natürlich weiter, denn gerade als VS-Vorsitzender weiß ich, wieviele Kollegen sich das überhaupt nicht leisten können. Zweihundert Euro ist für viele unglaublich viel Geld. Aber dass in unserem Kapitalismus so vieles absurd ist, ist hinlänglich bekannt. Davon ab ist der "Irseer Pegasus" natürlich eine hochkarätig besetzte Veranstaltung, die es seit zwölf Jahren gibt, auch wenn die Preisgelder nicht sooo üppig sind wie etwa in Klagenfurt - dafür ist das Diskussionsniveau höher (wie ich mir von befreundeten Autoren habe sagen lassen, ich selbst war ja nie dabei ;-) Außerdem sollte ich aufhören zu nörgeln, schließlich ist der "Irseer Pegasus" ein VS-Kind, wenn auch ein bayerisches (Hier klicken!). Bleiben mir übrigens noch die anderen Preisträger zu nennen, nämlich Anke Laufer aus Kusterdingen, Axel Görlach aus Nürnberg sowie Robert Blunder aus Vorarlberg. Ach ja, und in der Jury bzw. beim Expertengespräch disktutierten Mario Andreotti (Universität Sankt Gallen), Rudolf von Bitter (Bayerischer Rundfunk), Martin Hielscher (C.H. Beck Verlag, München), Romain Leick (Der Spiegel, Hamburg) sowie Dagmar Leupold und Matthias Politicki.

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