Sonntag, 20. Juni 2010

Virtuose Aufbrüche - NZZ lobt junge Lyrik

Was nun die Martin Zingg in der "Neuen Zürcher Zeitung" schrieb, habe ich ganz ähnlich schon vor Monaten über Nadja Küchenmeister geschrieben: "In den vergangenen Jahren waren da und dort Gedichte von ihr zu lesen, die jedes Mal aufhorchen liessen." Zingg verweist auf Küchenmeisters Debut "Alle Lichter". Zingg lobt: "Das sorgfältig komponierte Début ist eine angenehme Überraschung; es präsentiert eine Lyrikerin, die mit genauen Beobachtungen und einer melodischen, sehr präzisen Sprache arbeitet. Auf behutsame und eindringliche Weise erkundet sie beispielsweise die eigene Geschichte: Kindheitsaugenblicke, Momentaufnahmen aus der Jugend. Es sind nicht selten verstörende Erinnerungen, die befragt werden, und sie dürfen ihre Rätselhaftigkeit bewahren und in der Schwebe bleiben."
Auch die neuen Bände von Ron Winkler ("Frenetische Stille" - "Das leicht Surreale, das in vielen Gedichten Winklers mitschwingt, verdankt sich auch der Entschlossenheit, ironische Distanz zu wahren gegenüber dem sprachlich allzu gross Geratenen."), Hendrik Rost ("Der Pilot in der Libelle" - "Hendrik Rost bewegt sich nahe am Alltag, aber stets distanziert genug, dass seine Gedichte alltägliche Erfahrungen wie durch ein Brennglas hindurch sehen und – anders sehen, anders kenntlich machen, in neue Erkenntnisse verlängern."), Steffen Jacobs ("Die Liebe im September" - "In seinen Gedichten sucht Jacobs das lustvolle und zugleich prekäre Gleichgewicht zwischen der Form und der Gefährdung, der Ungewissheit, die verhandelt wird.").
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