Donnerstag, 12. August 2010

Das "echte" Karlsruher Lesebuch

In den letzten Tagen erreichten mich einige Mails und Anrufe. Man ist etwas irritiert, dass zwei "Karlsruher Lesebücher" zeitgleich auf den Markt gekommen sind. Dazu einige Anmerkungen.
Das von Thomas Lindemann und mir herausgegebene "Neue Karlsruher Lesebuch" wurde im Februar und März öffentlich angekündigt. Wir suchten über sämtliche regionale Medien sowie einem Email-Rundschreiben prominente und weniger prominente Beiträger und gaben an, das Lesebuch solle im Herbst 2010 entscheiden. Wir haben fix gearbeitet, dass Buch war schneller fertig.
Der Karlsruher Schimmelzweig-Verlag hatte vor einiger Zeit einen Amateur-Literaturwettbewerb ausgeschrieben unter dem Titel "Optimistische Geschichten aus dem Alltag". Diese erschienen nun unglücklicherweise auf den Tag zeitgleich im Juni unter dem Titel "Karlsruher Lesebuch". Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die "Karlsruher Lesebücher" haben Tradition. Sie spiegeln seit 1980 etwa alle zehn Jahre das literarische Leben der Stadt wider - vom Profi bis zum Nachwuchstalent. Das einzig echte, legitime, originale, authentische "Karlsruher Lesebuch" der ersten Dekade des neuen Jahrtausends, ist also - wer hätte das gedacht? - Unseres!
Der literarisch interessierte, gebildete, belesene und neugierige Karlsruher kauft natürlich - wer hätte auch das gedacht? - Beide!

Neues Karlsruher Lesebuch

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