Freitag, 17. September 2010

ZEIT lobt Ann Cotten

Das war abzusehen, dachte ich gestern, als ich im Zug nach Bregenz saß, um noch ein paar Tage in den Bergen zu genießen. Heute schüttet es, und ich lese noch einmal die ZEIT, die ausnahmsweise mal einen Gedichtband bespricht, nämlich den neuen von Ann Cotten. Ann Cotten ist also "die Neue", die für zwei Jahre (wenn sie Glück hat) einen kleinen Lyrik-Hype genießen kann. Die Lyrik-Zeitung nimmt die Kritik genüßlich auseinander, vermutlich ärgert sich Michael Gratz auch schon seit langem über die Lyrik-Kompetenz des Wochenmagazins. Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Nur, dass er bei seiner Suhrkamp-Liste 2010 einen großartigen Lyriker vergessen hat, nämlich José Oliver, ein Lyriker, der m.E. zwischen "experimenteller" und "referentieller" Dichtung "vermittelt". Äußerst verkürzt formuliert.
Link zur Lyrikzeitung.

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