Mittwoch, 10. November 2010

Deutschlandfunk Lyrikkalender

Heute ist im DLF ein Gedicht von mir zu hören. Der nette Redakteur merkte u.a. folgendes an:

"Es sind scheinbar nebensächliche Dinge und unspektakuläre Wahrnehmungen, für die sich der 1967 in Karlsruhe geborene Matthias Kehle interessiert. In den Gedichten selbst sind es gerade die Lücken und Leerstellen, die produktiv werden. Sie setzen Schwingungen frei, die im Leser weiterwirken. Es sind oft nur wenige Striche, die die Kontur eines Menschen aufscheinen lassen.

Dabei entsteht eine spannungsvolle Beziehung zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vergangenheit und brüchiger Erinnerung. Sprache und Duktus wirken bei Kehle lakonisch, ja asketisch. Die Satzgebilde selbst sind von Auslassungen geprägt, oder von harten Zusammenfügungen. "


Zum Gedicht hier klicken!

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