Sonntag, 16. Januar 2011

Huchel-Preis für Marion Poschmann

Die Lyrikzeitung hat es bereits gemeldet, dann wissen es ohnehin schon alle. Deshalb hier wenigstens herzlichen Glückwunsch, liebe Marion!
Was ich von ihren Gedichten und ihrer "Hundenovelle" halte, habe ich in "Am Erker" und in meinen Provinzblättern kundgetan. Was mich gerade an diesen beiden Büchern fasziniert hat, sind Marion Poschmanns Beobachtungen, wie der Mensch mit seiner Restnatur umgeht.
Rezi Grund zu Schafen
Rezi zu Hundenovelle
Ansonsten stimme ich Axel Kutschs Kommentar in der Lyrikzeitung zu. Es sind 2010 so viele sehr gute Lyrikbände erschienen, die alle den Huchel-Preis verdient hätten. Doch mit Blick auf das bisherige Gesamtwerk von Marion Poschmann, bei dem bislang kein schwächerer Band zu finden ist, finde ich die Entscheidung der Jury stimmig. Dazu kommt noch erschwerend, dass Marion auch noch ein sehr sympathischer Zeitgenosse ist.

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