Montag, 14. März 2011

Statistiken

Als gelernter Soziologe müßte ich eigentlich meine Freude an der "Lyrikzeitung" haben, hat sie doch in den letzten Tagen eine Menge Statistik veröffentlicht. Zum Beispiel ein Verlagsranking:
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Ich denke, in zehn Jahren dürfte man über diese Hitparade ebenso schmunzeln wie über die Dichtercharts 2010. Oder täusche ich mich?
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Erschlagend hingegen ist Theo Breuers statistische Analyse der Lyrikjahrbücher.
Wer es sich antun möchte: Hier klicken!

Wo sind etwa beim Verlagsranking jene Verlage, die wirklich Innovatives leisten oder jene Dichter publizieren, die gerade nicht hipp, aber gut sind? Als da wären: Hellmuth Opitz oder Frank Milautzcki? Ich fand schon damals die Dichterhitparade in der fragwürdigen Zeitschrift "Das Gedicht" lächerlich...

1 Kommentar:

Michael Gratz hat gesagt…

Lieber Matthias Kehle, jedem sei seine Freude unbenommen, aber eine kleine Korrektur: das "Verlagsranking" listet natürlich nicht "die besten Lyrikverlage", sondern wertet nur die Abstimmungsergebnisse aus (darin, wie Sie mitteilten, auch 2 Stimmen von Ihnen). Wenn Sie zB einen Titel eines dieser Verlage genannt hätten, wäre er mitgezählt worden – auf diesem Weg kam zB ein Band von Fixpoetry auf die Liste. Im übrigen steht klar und deutlich und zweimal das Wort "RankingSPIEL" im Text. Wenn wer was anderes behauptet - ich wars nicht. Wie im Gedicht: wenn man jedes Wort genau liest, hat man mehr davon, oder andres. Und was Theo Breuers Listen betrifft: ich kenne Leute, für die eine Liste sämtlicher Autoren aller 28 Lyrikjahrbücher sehr nützlich ist. Und wer sich das nicht "antun" möchte, na bitte!