In den letzten Wochen habe ich viele Gedichtbände unaufgefordert zugeschickt bekommen. Einige davon sind schlicht im Altpapier gelandet. In mein Bücherregal gewandert ist hingegen der neue Gedichtband von Lutz Steinbrück, den ich nachdrücklich empfehlen möchte. Unter dem Titel "Blickdicht" ist er im Verlagshaus J. Frank in Berlin erschienen (zum Verlag hier klicken). Lutz Steinbrück stellte mir ein Gedicht aus dem Band zur Verfügung, danke vielmals! Mehr übrigens bei fixpoetry und im Poetenladen
Am Frankfurter Kreuz
Du, von der Autobahn
aus im Haus
unter diesem fahlen Dunst
einen Strip mit der Tischdecke
angetäuscht, auf einmal
lauter Bäume im Gepäck
den Wettlauf der Regentropfen
verspielt, wie ausgedacht
trifft dich mein lyrisches
Ich zum Beispiel
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1 Kommentare:
Guten Morgen Herr Kehle, bei den letzten Einträgen ist mir aufgefallen, dass Sie immer wieder versuchen ein Pseudo-Referenzsystem aufbauen, nach dem Motto: "Es gibt so viel Sch..., aber das, was jetzt kommt, ist gut. Es gibt so viel beliebige junge Autoren, aber der hier ist aussergewöhnlich. Undsoweiterundsofort." Muss das denn sein? Ich glaube, die Leute, die hier meistenteils mitlesen, sind der vergleichenden Lektüre selbst fähig. Kann man nicht einfach sagen: "Hier kommt das Gedicht des Tages. Mir ist dazu eingefallen, dass..." Oder was auch immer. Ich jedenfalls finde Kommentare mit pauschalen Seitenhieben auf wen oder was auch immer ziemlich obsolet. Das eigentliche Gedicht mag ich dann manchmal gar nicht mehr lesen. Schade drum.
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